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Seit 40 Jahren »beispielhaften Dienst« an der Orgel geleistet

(Gabi Nätscher) Seit 40 Jah­ren sorgt Edith Klug an der Or­gel in der Kir­che St. Eli­sa­beth des Be­zirks­kran­ken­hau­ses in Lohr für pas­sen­de Mu­sik in den Got­tes­di­ens­ten. Am Sonn­tag wur­de die Sen­del­ba­che­rin von den Ri­ta­schwes­tern Clau­dia Stahl und Ni­co­le Kl­üben­spies da­für ge­ehrt.

»Der 4. Fastensonntag nennt sich ›Sonntag der Freude‹ und wir haben außer der Freude auf Ostern heute auch noch ein Extra-Fest: Edith Klug ist 40 Jahre Organistin unserer Kirche. Sie hat heute nicht nur ein Jubiläum, sondern auch noch Geburtstag«, freute sich Schwester Nicole in ihrer Begrüßung.

Ständchen und Geschenke

Nach der Wort-Gottes-Feier gab es deshalb auch noch ein Geburtstagsständchen von den rund 30 Kirchenbesuchern, bevor Schwester Claudia eine Urkunde des Bischofs überreichte und vorlas: »Sie haben in freundlicher und zuverlässiger Weise einen beispielhaften Dienst geleistet«. Neben einem Gutschein gab es ein besonderes Geschenk: eine echte Orgelpfeife gespickt mit Blumen, Fotos aus St. Elisabeth sowie Grüßen und schönen Sprüchen. Edith Klug zeigte sich überwältigt. Sie freue sich schon auf die nächsten 40 Jahre, meinte sie mit einem Augenzwinkern. Bereits als Kind war die Organistin neben ihrem Großvater Otmar Klug auf der Orgelbank in St. Elisabeth gesessen. 1979 sei damals die Orgel gebaut worden, erinnert sich die 59-Jährige, die in der vierten Klasse mit Klavierunterricht begonnen hatte und daheim auf dem Harmonium ihres Opas übte. Über ihren Vater, der in der Zimmerei des Bezirkskrankenhauses arbeitete, erfuhr Edith Klug 1981, dass eine Organistin in St. Elisabeth gesucht wurde. Seitdem ist sie dabei.

Für sie gehört es »zum Alltag dazu«, so gut wie jeden Sonntag nach St. Elisabeth zu kommen. »Es macht mir grundsätzlich Spaß, die Orgel zu spielen. Und es ist eine schöne Aufgabe, Gottesdienste zu begleiten«, sagt Klug. Im Bezirkskrankenhaus liebt sie die besondere Atmosphäre.

Gemeinsames Musizieren

»Dies hier ist eine sehr offene Kirche, in der auch Patienten immer wieder Raum bekommen, sich einzubringen.« So hat sie auch schon oft gemeinsam mit Patienten des Krankenhauses die Gottesdienste gestaltet. »Das geschieht oft spontan und kurzfristig, aber gerade das gefällt mir«, sagt Edith Klug. Sie erinnert sich, dass jemand sie eine Zeit lang mit Trompete oder auch einer Geige begleitet hat. »Werner Burk aus Wombach unterstützt mich auch regelmäßig mit Gesang und Gitarre, das freut mich besonders. Einmal war sogar ein Dudelsackspieler in der Kirche, das war vielleicht eine Lautstärke«, erzählt Edith Klug.

Seit 40 Jahren »beispielhaften Dienst« an der Orgel geleistet

Foto: Gabi Nätscher

Am Sonntag wurde Edith Klug von den Ritaschwestern Claudia Stahl (links) und Nicole Klübenspies geehrt. Links die Orgelpfeife, die als Geschenk überreicht wurde.

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Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit & Personalmarketing
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Am Sommerberg 21
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