Wachtherapie

Diese Methode zur Behandlung von Depressionen besteht darin, dass der Patient eine Nacht wach bleibt. In vielen Fällen kommt es dadurch zu einer raschen Besserung von Depressionen. Es kostet manche Patienten erhebliche Überwindung, nachts wachzubleiben, aber oft lohnt es sich, da durch diese Methode die Depression abgekürzt werden kann. Auf der Station führen oft mehrere Patienten gleichzeitig den Schlafentzug durch, so dass sie sich zusammen die Zeit, z.B. durch Kartenspielen vertreiben können.

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Man nimmt an, dass durch den Schlafentzug der Melatoninhaushalt, der bei Depressionen gestört ist, wieder ins Lot kommt.

Wach- und Lichttherapie können auch kombiniert werden: Nach der durchwachten Nacht wird um 5 Uhr morgens die Lichttherapie begonnen.

 

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Ansprechpartner:
Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
Am Sommerberg
97816 Lohr a.Main
Tel: BKH Zentrale 09352 503-0
Fax: 09352 503-20000

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